Lucas Silva kämpft sich zurück in den Verein

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Wie heißt es so schön? Totgesagte leben länger! Nachdem Lucas Silva vor dem sportlichen Ende stand, kämpfte sich der Brasilianer zurück in die spanische Hauptstadt. 

Sommer 2016: Nach einer ernüchternden Saison für Marseille, stand Lucas Silva vor einer Leihe zu Sporting Lissabon. Der Deal war so gut wie fix, als bei dem medizinischen Routine Check Herzprobleme festgestellt wurden. Lissabon zog sich aus dem Deal zurück und Silva blieb unter ärztlicher Beobachtung. Gerüchte kamen auf, dass der Mittelfeldakteur seine Karriere, im alter von 23 Jahren, beenden würde.

Glücklicherweise stellte sich jedoch heraus, dass der Brasilianer keine ernst zunehmenden Probleme mit dem Herzen hat. Trotzdem blieb Silva weiter in Behandlung und gab seinem Körper eine Auszeit. Nun ist es jedoch soweit: Lucas Silva gab über Facebook und Twitter bekannt, dass er froh sei, wieder in das Training im Valdebebas einzusteigen. „Nach einem Monat intensiver Arbeit bin ich sehr glücklich, morgen wieder in Valdebebas zu trainieren.“, schrieb der Madridista.

Silva wird vorerst nur individuelle Trainingseinheiten absolvieren. Er soll so lange im madrilenischen Trainingskomplex trainieren, bis er fit genug sei, um ins Team Training einzusteigen. Doch für die erste Mannschaft darf der defensive Rechtsfuß nicht auflaufen. Aufgrund der Ausländerregel in Spanien dürfen lediglich drei nicht-EU-Spieler für ein Team spielen. Die Plätze sind von Danilo, Casemiro und James belegt. Eine Leihe im Winter wäre durchaus möglich, doch bis dahin fehlt Lucas Silva eine Menge Spielpraxis. Ob der defensive Mittelfeldspieler für die Castilla spielen darf und dann im Winter ausgeliehen wird, wird sich in der Zukunft zeigen.

Vorerst kann man nur sagen: Wir sind froh, dass du wieder da bist, Lucas!